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Ereignisdokumentation

CTO Gregor Ortner und CEO Nikolaus F. Pedarnig absolvierten im Juni 2010 den Universitätskurs "Ereignisdokumentation" der Universität für Bodenkultur, Institut für alpine Naturgefahren Die Menschen im Alpenraum sind immer häufiger mit den Auswirkungen von Naturgefahren konfrontiert. Hochwasser, Murgänge, Rutschungen, Sturzprozesse und Lawinen bedrohen die Sicherheit von Menschen und Gütern. Basis für den strukturierten Umgang mit Naturrisiken sind sorgfältige Analysen und Bewertungen. Ereignisdokumentationen sind als Teil eines integralen Risikomanagements in verschiedenen europäischen Ländern bereits institutionalisiert. Diese Daten dienen den Fachleuten für Naturgefahren dazu, weitergehende Berechnungen oder Analysen durchzuführen und den Prozess bzw. die Prozessüberlagerungen zu rekonsturieren. Derart werden die Grundlagen für die Gefahrenzonenplanung und für optimal konzipierte Präventions- und InterventionsmassNahmen geschaffen. Im Ereignisfall sollen die "frischen" Spuren standardisiert und nach einheitlichen Grundlagen von Personen durchgeführt werden, die speziell für diese Tätigkeit ausgebildet werden.
  • Grundlegende Kenntnisse der Prozesse Wildbach (Hochwasser, Mure), Lawine, Steinschlag (Felssturz), Rutschung
  • Hydrologische Grundlagen, Auslösung von Schadensereignissen
  • Schadenserfassung und Schadensbewertung
  • Planung von Ereignisdokumentationen
  • Aufnahmeverfahren (3W/5W-Standard) im Gelände (Methodik, Werkzeuge)
  • Aufnahmeverfahren (Fernerkundung): Plangrundlagen, GIS
  • Datenmanagement (Erfassung im Ereignisportal des digitalen Wildbach- und Lawinenkatasters)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Ereignisdokumentation
  • katastrophenmanagement
  • Kommunikation und Interviewtechnik


    • Abb.1 Murgang


      Abb.2 Lawine


      Abb.3 Hangrutschung


      Abb.4 Felssturz
Links
FTD d. WLV/BMLFUW
BMLFUW Ereignisdokumentation(Forstnet)